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Produkte für den Unterboden

Ein perfekter Fußboden ist nur so gut wie sein Unterboden. Hier finden Sie eine große Auswahl an Estrichen, Unterlagen, Grundierungen, Spachtelmassen, selbstverlaufene Nivelliermasse, standfeste Ausgleichsmasse sowie viele Produkte um alte Unterböden zu sanieren, gegen Feuchtigkeit zu schützen oder zu Reparieren.

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Uzin
UZIN RR 186 Eboflex Wiederaufnahmeunterlage auf Bodenchemie.de
UZIN RR 186 Eboflex Wiederaufnahmeunterlage 40m²
Wiederaufnahmeunterlage UZIN RR 186 Eboflex Flexible, lose auszulegende Unterlage als Zwischenschicht zum Kleben von Textil- und PVC- /CV-Belägen ermöglicht die Verlegung von neuen Belägen auf bestehenden Belägen, kein Schmutz, kein Lärm...
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Thomsit
Thomsit PCI TDB 100 Dichtbahn 30m²
Thomsit PCI TDB 100 Dichtbahn 30m²
TDB 100 DICHTBAHN Produkteigenschaften: Wasserdicht, schützt feuchtigkeitsempfindliche Untergründe. Gleicht Untergrundverformungen, Temperaturschwankungen und Erschütterungen aus. Rissüberbrückend, hohe Sicherheit auch bei nachträglich...
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Uzin
UZIN RR 189 PLUS FR Schwer entflammbare Dämmunterlage auf Bodenchemie.de
UZIN RR 189 PLUS FR Schwer entflammbare...
Schwer entflammbare Dämmunterlage UZIN RR 189 PLUS FR Flammhemmende, klebbare, elastische Dämmunterlage unter textilen und elastischen Bodenbelägen Brandverhalten nach DIN EN 13501 Bfl-s1 zur Altbausanierung und im Neubau, für optimalen...
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Uzin
UZIN RR 183 Ebofloor Dämm- und Wiederaufnahmeunterlage auf Bodenchemie.de
UZIN RR 183 Ebofloor Dämm- und...
Dämm- und Wiederaufnahmeunterlage UZIN RR 183 Ebofloor Lose auszulegende und stabilisierende Unterlage für dimensionsstabile Textil- und PVC- /CV-Bahnenbeläge verbessert die Schall- und Wärmedämmung erheblich An­wen­dungs­be­rei­che...
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Uzin
UZIN RR 185 Flexible, lose auszulegende, stabilisierende und dampfdichte Unterlage auf Bodenchemie.de
UZIN RR 185 Stabilisierungsunterlage /...
Stabilisierungsunterlage / Abdichtungsbahn* UZIN RR 185 Flexible, lose auszulegende, stabilisierende und dampfdichte Unterlage Kleben von neuen Bodenbelägen auf UZIN RR 185, ohne Beschädigung von vorhandenen Nutzböden...
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Ein richtiger Unterboden ist Grundlage für jeden Fußboden

Als sichtbarer Bodenbelag eines Raumes bildet der Fußboden die Basis jeder Raumgestaltung. Neben optischen Ansprüchen müssen Bodenbeläge funktionalen Anforderungen wie etwa einer effizienten Wärme- und Trittschalldämmung genügen. Daher bedürfen Bodenbeläge jeder Art (Vinylboden, Linoleum, PVC Boden, Teppichboden, Parkett, Holzdielen, Laminat oder Korkböden) eines einwandfreien und funktionalen Unterbaus. Dieser Unterboden besteht bei Neubauten in der Regel aus einem Estrich. Im Altbau oder bei einer Sanierung kann der Unterboden aber auch aus Holzdielen, Spanplatten, OSB-Platten oder eines bestehenden alten Fußbodenbelag wie z.B. Fliesen, Parkett oder PVC Belag bestehen.

Aufbau des Fußbodenuntergrund mit einen Estrich

Estriche werden in erster Linie als Unterboden für diverse Bodenbeläge gebraucht, können aber auch als eingefärbter Fließestrich selbst als Endbelag genutzt werden. Auf DeinBoden24.de sind zahlreiche Estrichsysteme erhältlich – welche Estrichart die richtige ist, hängt von Einsatzort, Bodenbelag und Gestaltungsvorhaben ab:

Diese Estricharten werden als Unterboden verwendet

Zementestrich: Der Zementestrich ist die am häufigsten verwendete Estrichart und besticht durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften (u.a. sehr gute Festigkeit und Unempfindlichkeit gegen Feuchte) ist der Zementestrich, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verlegbar und als Heizestrich einsetzbar. Einziger Nachtteil: Zementestrich ist erst nach 20-30 Tagen mit Bodenbelägen belegbar.

Anhydritestrich (Calciumsulfatestrich): Aufgrund ausgezeichneter Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeiten ist Anhydritestrich besonders als Heizestrich geeignet. Hingegen findet er keine Anwendung im Außenbereich, in Nassräumen oder als Nutzestrich ohne Belag. Insgesamt erfolgt die Verarbeitung sauber und einfach. Im Regelfall ist der Estrich früh begeh- und belastbar.

Gussasphaltestrich: Gussasphaltestrich ist besonders für nasse und feuchte Räume geeignet und zeichnet sich durch gute Wärme- und Schallschutzeigenschaften aus. Zudem ist er staub-, wasserfrei und geruchslos. Gussasphaltestrich kann unabhängig vom Wetter eingebaut werden. Die Verlegung des Bodenbelags ist sofort nach dem Erkalten des Estrichs problemlos möglich.

Magnesiaestrich: Magnesiaestrich findet in der Regel kaum Anwendung und ist nicht für den Einsatz in Außenbereichen und Nassräumen geeignet. Dennoch zeichnet er sich durch spezielle Eigenschaften aus: Magnesiaestrich verfügt über eine gute Wärme- und eine hohe Schalldämmung. Zudem ist er aufgrund seiner elektrischen Leitfähigkeit besonders bei Antistatikböden einsetzbar.

Fließestrich und Trockenestrich

Fließestrich: Als Fließestrich wird häufig Zementestrich oder Anhydrit-/Calciumsulfatestrich eingebaut. Unter der Zugabe von Wasser wird das Trockengemisch angerührt und mithilfe von Mischpumpen zur Einbaustelle gefördert. In der Regel ist der Unterboden nach zwei Tagen betret- und nach drei Tagen belastbar. Fließestriche zeichnen sich besonders durch ihre selbstnivellierende Oberfläche aus, sodass die mechanischen Arbeitsschritte des Verteilen, Verdichtens und Glättens entfallen. Grundsätzlich ist Fließestrich für jede Art von Bodenbelag geeignet – insbesondere für hochwertige Beläge wie Holz, Naturstein oder Keramik. Fließestriche können aber auch als eingefärbter Endbelag selbst als Fußboden genutzt werden. Auch sind sie ideal für große Flächen und Fußbodenheizungen verwendbar, da ein schwimmender Estrich die einzelnen Heizbauteile lückenlos umschließt.

Trockenestrich: Auf Trockenestrich bzw. Fertigteilestrich lassen sich alle üblichen Bodenbeläge verlegen. Das Estrichsystem besteht meist aus vorgefertigten Plattenelementen, die im Verbund verlegt und im Fugenstoß verklebt werden. Die Estrich-Elemente bestehen aus miteinander verbundenen Gipskartonplatten oder Gipsfaserplatten. Je nach Bedarf und Einsatzgebiet kann die Unterseite mit Dämmmaterial beschichtet werden. Häufig kommen zusätzlich Schüttungen als Dämmung zum Einsatz. Vorteil dieser einfachen Verlegetechnik ist, dass der Trockenestrich keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Raum einbringt und sofort betretbar ist. Trockenestriche werden oft bei Sanierungen verwendet. Bestimmte Systeme eignen sich besonders für den Bodenaufbau über Holzbalkendecken, wie sie oft in Altbauten vorkommen.

Estrich-Ausführungen

Verbundestrich: Der Verbundestrich wird im Verbund mit dem Untergrund erstellt. Ergebnis ist eine vollflächige und feste Verbundenheit mit dem tragenden Fundament. Meist werden Verbundestriche unmittelbar als Boden genutzt und finden daher Anwendungen in Kellerräumen und Garagen. Die Beschichtung mit einem Bodenbelag ist aber grundsätzlich möglich. Alle Estricharten sind als Verbundestrich geeignet.

Estrich auf Dämmschicht: Bei der Verlegung von Estrich auf einer Dämmschicht (auch bekannt als schwimmender Estrich) wird der Estrich über eine Dämmschicht eingebettet. Der Estrich weist keine unmittelbare Verbindung zu anderen angrenzenden Bauteilen auf – daher die Bezeichnung: schwimmender Estrich. Diese Estrichvariante dient der Verbesserung der Wärme- und besonders der Trittschalldämmung. Als schwimmender Estrich können alle Estricharten verwendet werden.

Estrich auf Trennschicht: Bei der Ausführung Estrich auf Trennschicht wird der Estrich durch eine Zwischenlage vom tragenden Untergrund getrennt. Als Trennschichten werden Polyethylenfolien, Bitumenpapier oder Rohglasvliesbahnen eingesetzt. Ein Estrich auf Trennschicht ist bereits als Boden geeignet, alternativ kann er aber auch mit einem Bodenbelag ausgeführt werden. Diese Estrichvariante ist besonders für Heizräume, Wasch- und Trockenräume oder Lagerräume geeignet. Für den Einsatz auf einer Trennschicht eignen sich alle Estricharten.

Heizestrich: Heizestrich zählt zum schwimmenden Estrich. Die Besonderheit: Der Fließestrich ist ideal für die Wärmespeicherung, -abgabe und –verteilung im Raum geeignet. Bei der Verlegung ummantelt er gleichmäßig die Heizrohre und sorgt so für eine optimale Aufnahme von Heizelementen der Fußbodenheizung. Der Heizestrich benötigt nur ca. die Hälfte der Aufwärmzeit wie herkömmliche Estriche und ist daher optimal für moderne Erdwärme- bzw. Solarthermie-Heizanlagen geeignet.

Bodensanierung & Bodenrenovierung

Renovierungsarbeiten betreffen grundsätzlich den sichtbaren Bodenbelag, der aufgrund von Abnutzung oder Beschädigung erneuert wird. Bei tiefergehenden Schäden erfolgt häufig eine komplexe Sanierung der gesamten Unterkonstruktion. Hierbei ist eine fachgerechte Beurteilung der bauphysikalischen und statischen Gegebenheiten der Bodenaufbauten jederzeit empfehlenswert. Besonders bei alten Fußbodenaufbauten (meist aus Holzbalken gefertigt) gilt es die Unterkonstruktion auf Stabilität, Feuchtigkeit, Fäulnis und Schädlingsbefall zu untersuchen. Ebenso ist es empfehlenswert, die Füllstoffe zwischen den alten Holzbalken zu überprüfen und diese gegebenenfalls mit neuem Dämmmaterial zu befüllen.

Grundsätzlich müssen Fußbodenunterkonstruktionen trocken, sauber, tragfähig und eben sein. Bei Sanierungen im Altbau stellen neben Unebenheiten besonders die Aufbauhöhe und fehlender Platz große Herausforderungen dar. Ist bei der Sanierung eine Boden-, Trittschalldämmung oder Fußbodenheizung angedacht, gerät der Fußbodenaufbau oftmals zu hoch. Weitere Sanierungsmaßnahmen wie etwa die Anpassung von Türen bleiben dann meist nicht aus. Für diese Problematik sind auf dem Markt speziell angefertigte Sanierungssysteme erhältlich, die dank geringem Eigenwicht und niedriger Aufbauhöhe ideal für den Einsatz in Altbauten geeignet sind.

Eine Bodenrenovierung besteht nicht nur aus der Auswahl des geeigneten Bodenbelages und dessen Verlegung – die Vorbereitung ist das A und O:

Raumanforderungen:
Bodenbeläge weisen unterschiedliche Fähigkeiten in Bezug auf Belastbarkeit und Dämmung auf. Die Eignung für den Nassbereich oder für eine Fußbodenheizung ist nicht bei jedem Bodenbelag optimal gegeben. Daher sind Kriterien, die der neue Boden erfüllen muss, festzulegen. Weicht der auserwählte Boden von den räumlichen Anforderungen ab, besteht die Gefahr frühzeitiger Bodenabnutzung bzw. -beschädigung.

Untergrundvorbereitung
Neben einem ausreichenden Zeitplan ist eine gründliche Reinigung mittels Fegen, Saugen, Schleifen, Fräsen und Sandstrahlen maßgeblich. Größere Beschädigungen wie etwa Rissbildungen, ausgebrochene Estrichteile oder Hohlstellen in Verbundestrichen sind für einen optimalen Untergrund mithilfe von entsprechenden Produkten auszubessern.

Verlegung
Eine ordentlich ausgeführte Verlegung erfolgt mit dem richtigen Werkzeug und dem richtigen Kleber. Oftmals sieht der Hersteller für die Bodenverlegung einen bestimmten Kleber vor, da der gewünschte Bodenbelag nur mit bestimmten Klebstoffen kompatibel ist.

Maßgetreue Skizzen helfen bei der Verlegung. Sie zeigen beispielsweise auf, ob Zuschnitte benötigt werden. Für ein optimales Ergebnis ist es von Vorteil, den benötigten Zuschnitt gleichmäßig auf die erste und letzte Reihe zu verteilen. Besonders bei großen Verlegeflächen muss eine Dehnungsfuge mit eingeplant werden. Nur so wird ein Ausdehnen und Zusammenziehen der Bodenfläche gewährleistet.

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